Łagów (Polen)

10. Juni 2013

 

 

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Heute möchte ich Euch kurz den Ort Łagów in Polen vorstellen.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Videoclip.

Der Clip wurde auf movinary.de erstellt, schaut’s Euch einfach mal an.

Hier geht’s direkt zum Clip auf Youtube

Es gibt in Łagów und Umgebung sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten, je nach Geldbeutel.

Unter anderem Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze usw.

Eine Fahrt ohne vorherige Zimmerreservierung ist fast immer problemlos möglich.

20130610-175235.jpgFür den preiswerten Urlaub direkt am See mit Strand vor der Tür, kann ich die Anlage Mundi Recra sehr empfehlen.
Ideal für Familien mit Kindern und für den mittleren Geldbeutel…
Es gibt hier Bungalows in verschiedenen Ausstattungen und Größen.
Für eine Übernachtung im Vierer Bungalow zahlt man zwischen € 70,- und € 85,- je nach Saison.

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Für den ganz kleinen Geldbeutel kann ich folgende Ferienwohnung empfehlen:

Jadar, ul. Pensjonatowa 4, 66-220 Łagów

Eine Übernachtung für eine Familie (zwei Erwachsene & ein Kind unter 6) kostet € 20,-

Man sollte keinen Luxus erwarten, aber wer sowieso den ganzen Tag die Gegend erkundet und nur zum Schlafen ein gutes Quartier benötigt, ist hier genau richtig. Eine Gemeinschaftsküche ist im Haus vorhanden, ideal für Selbstversorger.

Hier ein paar Bilder:

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In Łagów gibt es sehr viel zu entdecken.
Ich empfehle eine Fahrt im Tretboot (€ 3,-/h) oder ein Besuch auf dem Burgturm (€ 1,- pro Person).
Das lohnt sich auf jeden Fall!
Des Weiteren empfehle ich eine Fahrt nach Świebodzin.
Dort gibt es die größte Jesus-Statue der Welt zu sehen!

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Aber auch ein Besuch im Stadtzentrum lohnt sich!
Auf dem Marktplatz gibt es viele Stände, hier kann man das ein oder andere Schnäppchen machen und Feldfrisches Obst & Gemüse kaufen, sowie leckeren Honig aus der Region usw.
Einen Tip für Softeis Freunde habe ich auch noch.
In der Straße “Ul. Kościelna 6A” gibt es absolut leckeres Softeis!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Artikel ist noch in Bearbeitung…


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4. Juni 2011

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Tag 13

31. Juli 2010

Heute ging es erneut zum Baden in die Therme in Bad Wilsnack.
Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir das warme nass.
Mit einer negativen Erscheinung vom Vortag hatten wir drei jedoch zu kämpfen, ein Sonnenbrand trübte ein wenig den Badespass.
Ansonsten war es sehr ruhig im Bad, relativ wenig Andrang.
Dies hatte wahrscheinlich mit dem Storchenfest in Rühstädt zu tun.
Das iPhone fand seinen Platz heute sofort im Wertschliessfach um erneuten Wasserkontakt zu vermeiden.

Tag 11

29. Juli 2010

Nachdem wir bereits um 07:00 Uhr aufgestanden sind, hatten wir einen langen Tag vor uns.
Ich organisierte bei der attraktiven Bäckereifachverkäuferin von der Bäckerei Niesag Brötchen, die dann belegt wurden und somit tauglich waren für den heute anstehenden Tagesausflug.
Die neuen Schuhe meiner Tochter sollten heute auch gleich eingeweiht werden.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los.
Es sollte in den Tierpark nach Perleberg gehen.
Dazu fuhren wir mit dem Bus der Linie 928.
Preis für die einfache Fahrt: 2,50 € pro Person.
Ein sehr bequemer Reisebus mit ausschließlich drei Fahrgästen an Board, uns.
Wir nutzten das großzügige Platzangebot und genossen die ca. 25 minütige Fahrt.
Die Haltestelle ist direkt am Tierpark und nach wenigen Metern Fussweg und bezahlen von 9,00 € Eintritt waren wir auf dem Gelände.
Interessiert begutachteten wir die vorhandenen Tiere.
Dazu zählten viele meist einheimische Tiere, unter anderem: Eulen, Füchse, Greifvögel, Nasen-, Wasch- und Braunbären.
Wobei ein ausgewachsener Braunbär mir ca. zwei Meter gegenüber stand, nur getrennt durch eine Glaswand, beeindruckend.
Weiter ging es zu Störchen, Affen, Ziegen, Kamelen, Papageien und Sittichen, Hasen, Damwild, Wölfen, Wildschweinen und vielen anderen Tieren.
Das Wetter war sehr durchwachsen, im großen und ganzen aber sehr angenehm.
Nachdem meine Frau das Spezialfutter für die Tiere gekauft hatte, eine Tüte 0,50 €, konnte unsere Tochter dies an die Ziegen, Kamerunschafe sowie an die Rehe und Hirsche verfüttern.
Interessant wurde es bei den Rehen.
Im begehbaren Damwildgehege standen innerhalb kürzester Zeit ca. 10 Tiere um uns herum und verlangten nach Futter.
Meine Frau war den Tieren wohl nicht schnell genug, ein Reh griff sich entschlossen die Papiertüte und fraß die Tüte samt Inhalt auf.
Die anderen Tiere hatten auch Hunger und bedrängten nun Frau und Kind.
Ich stand etwas abseits und fotografierte, als sich meine Frau hilfesuchend an mich wandte.
Sie übergab mir schnell die Zweite Futtertüte und nahm sich die Kamera.
Ich lenkte die Tiere ab, nahm mir etwas Futter, steckte die Tüte in die Hosentasche und fütterte die Tiere.
Dies klappte auch sehr gut und unsere Tochter wurde nun auch mit einbezogen.
Durch das Futter ließen sich die Tiere leicht in Position bringen und waren tolle Fotomotive.
Nun kamen weitere Personen hinzu, auch sie ahnten nicht, dass die Tiere blitzschnell zu der Tüte greifen würden.
So kam es dann, die Tüte verschwand erneut komplett mit Inhalt in einem Reh, was der kleinen Tochter der Familie die Tränen in die Augen trieb.
Nach ca. 45 Minuten verließen wir das Gehege gut gelaunt und widmeten uns den anderen Tieren zu.
Ein Knopf an den gestern gekauften Schuhen löste sich und drohte zu verschwinden, durch das beherzte eingreifen meiner Frau gelang es jedoch diesen zu sichern.
Ein erneuter Weg in den Schuhladen stand nun zusätzlich auf unserer nicht vorhandenen Liste.
Ein Besuch bei den Meerschweinchen, freute besonders unsere Tochter, dann ein kurzer Stop bei den Pfauen und anschließend gingen wir zu den Kamelen.
Ein Kamel fraß gerade etwas Stroh und Heu welches vor dem Zaun des Geheges lag.
Da es nicht überall heranreichte, obwohl es sich sichtlich bemühte, half unsere Tochter kurzerhand dem Kamel und reichte dem Tier das gewünschte Fressen.
Zuerst half sie noch etwas zögerlich, später streichelte sie das Tier sogar freudestrahlend.
Langsam bekamen auch wir Hunger, unsere Brötchen wollten ja auch noch gegessen werden.
An einem kleinen Spielplatz rasteten wir nun und genossen dabei die sich durchsetzende Sonne.
Es wurde immer heißer und je ein sehr leckeres Softeis (klein 1,00 €, groß 2,00 € – ich empfehle zwei kleine, da bekommt man mehr für sein Geld) kühlte uns etwas ab.
Der Abschied nahte, da der vorletzte Bus für diesen Tag bald fuhr.
Die iPhone App “Fahrplan” half uns sehr dabei die Zeit zu koordinieren.
Die App funktionierte wirklich hervorragend auch in dieser etwas abgelegenen Region.
Der Bus war pünktlich (ganz nach “Fahrplan”) und klein, aber auch hier waren wir mit dem Fahrer alleine im Bus.
Es schien, als hätte der Fahrer schon lange keine Fahrgäste mehr befördert.
Er glaubte das unser Kinderwagen nicht in den Bus passt und wahr fast überfordert die korrekte Nummer unseres Fahrtziels zu finden und einzugeben. Übrigens passen mindestens drei Kinderwagen in den Bus, unser sah nämlich ganz verloren aus da drin.
Nach einer ebenfalls entspannten Rückfahrt, bei der unsere Tochter fast einschlief, kamen wir wieder wohlbehalten in Bad Wilsnack an.
Wir stiegen an der Kristalltherme aus um noch einen kurzen Ausflug durch den Wilsnacker Kurpark zu unternehmen.
Anschließend suchten wir noch den Schuhladen auf und reklamierten die Schuhe.
Uns wurde unbürokratische Hilfe zugesichert, allerdings erst am morgigen Tag.
Das wollen wir Euch in der nächsten Geschichte erzählen.
Mit schönen Eindrücken ließen wir den Tag langsam ausklingen.

Tag 9

27. Juli 2010

Nach einer erholsamen Nacht ging es nach dem Frühstück in die Kristalltherme in Bad Wilsnack.
Es ist einfach herrlich hier und sehr gut geeignet für alle Altersgruppen.
Ab ins Wasser hieß es nun.
Das iPhone sollte mit ins Wasser, dafür wurde eine dreifach gesicherte, wasserdichte Schutztasche, (die bereits mehrfach in diesem Bad Verwendung fand) benutzt.
Nach ca. 10 Minuten fragte meine Frau, ob das da Wasser in der Schutztasche ist.
Nein, ist kein Wasser, das sieht nur so aus, antwortete ich.
Skeptisch öffnete ich nun doch zur Sicherheit die Tasche und bemerkte schockiert, (ihr könnt es euch denken) es waren gefühlte 10 Liter Wasser darin und umgaben das iPhone.
Ich traute meinen Augen kaum.
Ich versuchte zu retten was noch zu retten war.
Es erschien nun immer wieder folgende Meldung auf dem Display; Zubehör wird nicht unterstützt.
Ich brachte es auf dem schnellsten Wege aus der Gefahrenzone, wischte es liebevoll mit einem Tuch trocken und trauerte, als wäre jemand verstorben.
Dann fiel mir ein, im Umkleidebereich gibt es mehrere Haartrockner.
Ich eilte zu einem Fön, auch wenn die dort befindlichen Seniorinnen glaubten ich sei irgendwo entlaufen, ich fönte und fönte, besorgte mir an der Kasse eine Büroklammer, schaltete das bis dahin noch “funktionstüchtige” Gerät aus (mit dem Gedanken, es nie mehr funktionierend zu erleben) und entnahm vorsichtig die Simkarte, sie war komplett (na, ihr könnt es euch denken) genau, sie war trocken.
Ich hatte noch etwas Hoffnung.
Beim Trocknen viel mir ein Haarriss auf, direkt am Dock Connector, wie bei vielen anderen Benutzern auch. Die Garantie lief vor einem Monat ab und da habe ich es noch gründlich unter die Lupe genommen, aber nichts entdeckt.
Die schlechten Nachrichten reißen wohl heute nicht mehr ab.
Egal, ich hatte ein viel größeres Problem als den Riss.
Ich legte das iPhone erst einmal zu den anderen Wertsachen in die dafür vorgesehenen Schließfächer und widmete meine Aufmerksamkeit wieder meiner Frau und meiner Tochter.
Nach dem anfänglichen Gedanken den Urlaub sofort zu beenden, dachte ich nun keine Minute mehr an das Telefon.
Ich genoss das Baden und schenkte den wenigen hübschen, aber wohlproportionierten Damen meine Blicke.
Ein “herrlicher” Tag bislang!
Einige Stunden später entschlossen wir uns Mittagbrot zu essen.
Ich holte Geld aus dem Wertschliessfach und wurde erneut an das vorhin geschehene erinnert.
Ich nahm behutsam das iPhone mit an den Mittagstisch und probierte nach dem Essen wie sich das Gerät nun verhielt.
Mit wenig Hoffnung betätigte ich den Power Button und es passierte folgendes, das iPhone startete als ob nie etwas gewesen wäre.
Freudig, um den Tisch tanzend (Übertreibung durch den Verfasser) änderte sich schlagartig mein Befinden.
Während meine Frau und meine Tochter es sich im Kindergehege, äh, im Kinderbereich gemütlich machten, verbrachte ich nun einige Zeit im Ruheraum mit meinem Telefon.
Es gab keine Auffälligkeiten, nichts erinnerte mehr an das unfreiwillige Bad.
Zufrieden legte ich das iPhone nach einer Stunde zurück ins Schließfach.
Am Nachmittag fing es an sehr stark zu regnen, wir waren gerade im Außenbereich der Therme, es war ein sehr warmer Regen und sehr angenehm.
Als wir das Bad verließen erinnerte kaum noch etwas an den Regen, im Gegenteil, es war sehr warm und tropisch.
Wir genossen den restlichen Tag und gingen anschließend erschöpft ins Bett.

*update 09.06.2013 -> das iPhone funktioniert übrigens immer noch…

Tag 8 – Die Reise geht weiter

26. Juli 2010

Heute hieß es zeitig aufstehen, alle Sachen packen, frühstücken und ab nach Rosslau zum Bahnhof.
Das Quartier in Rietzmeck wurde verlassen um den nächsten Urlaubsort, Bad Wilsnack, aufzusuchen.
Ein Zwischenstop in Berlin sollte die Fahrt noch spannender werden lassen, dazu später mehr.
Wir sind pünktlich am Bahnhof eingetroffen, hatten auch genug Zeit das Berlin Brandenburg Ticket zu kaufen und welch ein Glück, der Zug ist bereits 8 Minuten früher vor Ort.
Genau um 10:24 Uhr ertönte der Pfiff der Zugbegleiterin und alles wartete auf die Abfahrt.
Es passierte jedoch nichts.
Die Türen wurden wieder frei gegeben und der Zugführer ging schleichend zum anderen Ende des Zuges.
Er ging so langsam, ich dachte, gleich ist es soweit, gleich muss er da sein, der Schuster und ihm im Lauf die Schuhe besohlen.
Aber nein, er kam nicht.
Nun, nach vielen quälenden Minuten des Wartens setzte sich der tonnenschwere Koloss in Bewegung.
Letzt endlich hatten wir 14 Minuten Verspätung und die offizielle Aussage hieß, technische Probleme mit der Lok.
Dafür funktionierte die russische Klimaanlage (alle vorhandenen Fenster geöffnet) wieder ohne Probleme.
Mit uns im Abteil saß eine Frau mit drei Kindern, zwei davon wenige Wochen alte Zwillinge, sowie ein dreijähriges Mädchen.
Ein Baby hatte Hunger und ehe ich mich versah wurde das Hauseigene Milchgeschäft ausgepackt und das Baby angelegt.
Wenig später folgte das Zweite.
Die Frau war wenig Kommunikativ, dafür sorgten die vier anwesenden Kinder für Unterhaltung.
Die Zugbegleiterin schaute vorbei, kontrollierte die Fahrscheine und überreichte den beiden größeren Kindern jeweils eine Kinderfahrkarte.
Um 12:09 Uhr, mit nur noch 8 Minuten Verspätung, in Berlin am Bahnhof Zoo angekommen, setzten wir unsere Reise mit dem Bus fort.
Einige Stationen bevor wir den Bus verließen, stiegen fünf Uniformierte BVG Mitarbeiter dazu und kontrollierten die Fahrscheine, das erstaunte mich, da dies sehr selten vorkommt und ich fahre täglich mit dem Bus.
Wir verließen nun das Fahrzeug, hielten kurz an der nahe gelegenen Pizzeria an, nahmen Pizza mit, gingen nach Hause, schauten dort nach dem Rechten, aßen Pizza und setzten unsere Reise mit dem Bus fort.
Der Bus hatte Verspätung, wir hatten es eilig, nur noch 15 Minuten, aber 6 Stationen und einen kurzen Fussweg vor uns.
Normalerweise kein Problem, aber heute wartete an jeder Haltestelle eine Person, davon kauften drei auch noch die Fahrscheine beim Fahrer.
Eine Dame im Rollstuhl verließ den Bus an einer Station, dazu musste der Busfahrer die dazu benötigte Rampe ausklappen, dies kostete erneut wertvolle Zeit.
Es wurde spannend.
Meine Frau bat mich über das iPhone in der DB Navigator App zu schauen von welchem Gleis der Zug fährt, wie immer Gleis drei.
Dabei fiel mir der Hinweis auf, dass der Zug wegen polizeilicher Ermittlungen fünf Minuten Verspätung hat.
Eine letzte Chance.
Der Bus hielt, wir verließen ihn als Erste, rannten eiligen Schrittes in Richtung Bahnhof Spandau, die sonst etwas merkwürdige Ampelschaltung war auf unserer Seite.
Einige Leute die sich in meiner Laufbahn befanden umkreiste ich trotz Gepäck sehr geschickt.
Meine Frau folgte mit dem Kinderwagen im Windschatten.
Ich erreicht als erster den Knopf vom Aufzug, die Bahnhofsuhr zeigte 14:40 Uhr, die Reguläre Abfahrtszeit, ich drückte mehrfach den Rufknopf des Aufzuges, doch zu spät der Aufzug fuhr gerade nach oben.
Er wollte einfach nicht wieder herunter kommen.
Mit ständigem Blick auf die neben dem Aufzug hängende Uhr, verflüchtigte sich die Hoffnung den Zug noch zu erreichen, denn ein einfahrender Zug über uns war deutlich zu hören.
Gleich ist es 14:42 Uhr, der Aufzug ist da, wir stiegen hinein, ich betätigte den Etagenknopf und zusätzlich die Taste zum Schließen der Tür.
Plötzlich in die sich schließende Tür, drängte sich eine Frau mit Kinderwagen in den bereits überfüllten Aufzug.
Meine Frau gab der Dame in einem ungewohnten Ton zu verstehen, dass wir es eilig haben und sie bitte warten solle.
Nun konterte die Dame zurück, sie habe es auch eilig, beide gingen verbal aufeinander los, es half nichts, die Frau blockierte den Aufzug, wir mussten sie mitnehmen.
14:45 Uhr wir kamen endlich oben an und stellten fest, der eingefahrene Zug stand auf Gleis 4 und auf der Anzeige von Gleis 3 stand Wittenberge und 5 Minuten Verspätung, wir hatten es also geschafft. In diesem Moment fuhr der Zug ein.
Glücklich, mit den Nerven fast am Ende und total durchgeschwitzt stiegen wir in den Zug.
Ohne weitere Vorkommnisse und nach einigen Stationen nur noch alleine im Waggon entspannte sich die Lage.
Ich befragte die vorbeikommende Zugbegleiterin nach dem Grund der Verspätung und bekam auch die gewünschte Auskunft. Es ist jedoch zu aufwändig dies zu schildern, eins aber steht fest, wir danken der Person ganz herzlich die die Verspätung verursacht hat.
Um 15:48 Uhr kamen wir bei bestem Wetter in Bad Wilsnack an.
Wir bezogen unser Quartier, eine Ferienwohnung und gingen anschließend in den Nahe gelegenen Discounter, um die für die kommenden Tage notwendigen Waren zu kaufen.
Geschafft ging es am Abend ins Bett.

Tag 7

25. Juli 2010

So, der vorletzte Tag in Rietzmeck ist angebrochen.
Noch ein paar notwendige Arbeiten verrichtet (Kabel mit der Schutzkontakt-Kupplung versehen, Laterne zusammen- und aufgebaut sowie die Dachrinne repariert.)
Anschließend die alten Spielzeugkisten genauer unter die Lupe genommen und diverse Fotos von einigen Fahrzeugen geschossen. (siehe unten)
Ein Großteil der Sachen wurde zusammengepackt und für die Abfahrt morgen vorbereitet.

Tag 6

24. Juli 2010

Heute war ein sehr schöner Tag,
Mit sehr angenehmen Temperaturen.
Früh aufgestanden, gegessen und einkaufen gefahren.
In Zerbst bei Lidl mehrere Minuten (gefühlte 10) an der Kasse auf die Verkäuferin gewartet.
Anschließend beim Toom Baumarkt an der Kasse (nur ein Kunde vor mir) erneut mehrere Minuten (mindestens 10) gewartet, da sich der Kunde gegen den ihm genannten Preis des 10l Kanister Tiefengrund gewehrt hat.
Er sah ein Schild mit dem Preis von 9,99 €, die Kasse gab jedoch 19,99 € an.
Nachdem sich nun ein Verkäufer vergewissert und dem Kunden glaubhaft beigebracht hat, dass er nicht auf das richtige Schild gesehen hat, ließ dieser den Kanister an der Kasse zurück.
Dafür 10 Minuten umsonst gewartet.
Man(n) dachte ich, kann der nicht mal richtig auf die Schilder achten.
Dies sollte sich aber gleich rächen.
Ich kaufte ein Fallrohr 1m (19,99 €) und ein 72 Grad Bogen (13,99 €) Titanzink Dachrinne, sowie eine Steckdosen-Kupplung (2,99 €)
Endpreis knappe 40,00 €
Halt dachte ich, hier stimmt was nicht.
Ich bezahlte und prüfte anschließend genauestens den Kassenzettel.
Dabei fiel mir auf, dass die Steckdosenkupplung einen anderen Preis aufwies als der, der am Regal stand, nämlich 5,99 €.
Die Dachrinne erschien mir ebenfalls als zu teuer.
Ich war mir bei der Steckdosen-Kupplung zu 100 % sicher das sich die Kasse geirrt hat, aber jetzt keinen Fehler machen.
Also ließ ich die Sachen im Servicebereich stehen und begab mich zurück in den Laden.
Die Preise der Dachrinnenteile waren korrekt.
Beim Blick auf den Preis der Steckdosen-Kupplung stellte ich fest, auch ich hatte mich verguckt,
das Preisschild der Schutzkontakt-Kupplung war mit dem Preis des Schutzkontakt-Steckers vertauscht worden.
Ich habe nur auf Bild und Preis geschaut, aber nicht gelesen was auf dem Schild stand. (siehe Foto)
Ähnlich muss es dem Kunden mit dem Tiefengrund ergangen sein.
Eine zwei Euro günstigere Steckdosenkupplung (3,99 €) gegriffen, das Schild genau gelesen und ab zum Service Stand.
Die Dame fragte sofort nach meinem Anliegen, welches ich ihr daraufhin vorgetragen habe.
Sie verzog ihr Gesicht und man konnte es in ihren Augen lesen, sie dachte, was für ein Idiot, kann der nicht auf die Schilder achten.
Nach weiteren 10 Minuten Papierkram, Diskussionen und drei Unterschriften war alles erledigt.
Nun stellte ich mit Entsetzen fest, dass es bereits 11:30 Uhr ist und wir um 12:00 Uhr zum Essen verabredet waren.
Nun hieß es hurtig in die Gänge kommen.
12:05 Uhr angekommen, alles noch im Limit.
Nach einem sehr leckeren Essen in den Elbterrassen zu Brambach (Fotos angefügt) entspannte sich der Tag etwas.
Besonders erwähnenswert ist die große Fassbrause 0,5l für 2,60 €, einfach köstlich.
Der Kinderteller für 3,60 € hätte fast als normales Gericht durchgehen können und ein Nachtisch war auch im Preis mit drin.
Alles in allem, sehr lecker und sehr zu empfehlen!
Eine kleine Überraschung sorgte am Nachmittag für viel Freude.
Es tauchten zwei Kartons mit alten Spielzeugautos auf, dazu morgen mehr.
Am Abend gab es noch einen wundervollen Sonnenuntergang und einen tollen Vollmond.
Gute Nacht!

Tag 5

23. Juli 2010

Ruhiger Tag ohne besondere Vorkommnisse.
Die Temperaturen waren niedriger als in den letzten Tagen,
stiegen jedoch im Laufe des Tages wieder an.

Tag 4

22. Juli 2010

Wecken diesmal nicht nötig, wurde kurz nach 06:00 Uhr selbstständig wach, ein Rhythmus war erkennbar.
Der Tag verlief ebenfalls ohne spannende Vorkommnisse.
Heute sei lediglich eine Begegnung mit einer interessanten Spinne zu erwähnen.
Fotos wurden angefügt.
Es war sehr heiß an diesem Tag, drückende Hitze.
Am späten Abend gab es dann die ersehnte Abkühlung inklusive starker Regenfälle, glücklicherweise ohne die angekündigten Unwetter.